Die Marienkirche

Der Bau der Marienkirche (zw. Ober- und Untermarkt), das Wahrzeichen der Stadt Gelnhausen, begann um etwa 1170. In fünf Abschnitten wurde der imposante Kirchenbau errichtet, zuletzt 1467 die Prozessionskapelle südlich neben dem Chor. Sehr schön ist die Innenausstattung mit dem Hochaltar von 1500, der Maria mit vier Heiligen zeigt, dem Annenaltar, von 1500, sowie dem Magdalenen Altar, der auch Nikolaus- oder Brautaltar genannt wird. Sehenswert ist auch der Apostelaltar mit den zwölf Aposteln. Aus dem 14. Jahrhundert stammt das alte Chorgestühl mit Sängerpult. Besondere Sehenswürdigkeiten sind der Lettner aus dem 13. Jahrhundert, eine Rarität in Deutschland mit reicher figürlicher Ausstattung und Bemalung, sowie der Marien- und der Passionsteppich, die beide aus dem 15. Jahrhundert stammen. Außerdem sind zahlreiche Steinmetzarbeiten mit interessanten Figuren und Ornamenten zu sehen, sowie Reste von Wand- und Deckenmalereien im Chorraum.

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